
Mosonmagyaróvár ist ein Ort in Ungarn, der während der Jahrtausende seine Identität nicht verloren hat, obwohl in seiner Geschichte - wie z. B. die Ereignisse im Oktober 1956 - vieles passiert ist.
Im Laufe der Zeit war die Stadt mal Komitatsitz, mal eine Kleinstadt ohne Charakter. Ihr Judentum wurde deportiert, die deutschsprachigen Bewohner sind vertrieben worden. Aber ihre da gebliebenen Bewohner haben die Hoffnung nie aufgegeben - wenn es sein musste, konnten sie immer neu anfangen.
Mosonmagyaróvár war schon immer Stadt der Flüsse, Hauptstadt der Schüttinsel (Szigetköz) obwohl sie am Rande dieser liegt. Im Schatten zwei moderner Hauptstädte - Wien und Pressburg - hat sie ihre Eigenschaften bewahrt; ihre zwei Stadtteile Moson und Magyaróvár sind im Jahre 1939 vereinigt worden.
Sie ist eine Universitätsstadt, die erste Agrarwissenschaftliche Akademie des Landes wurde im Jahre 1818 gegründet.
Was hält einen Ort zusammen? Seine Strassen, seine Häuser? Seine Atmosphäre, Sprache, Vergangenheit? Das sind alle Bausteine, ohne die Mosonmagyaróvár keine richtige Stadt wäre.
Unsere Heimatstadt ist Stolz auf ihre Geschichte. Sie erwartet ihre Gäste mit liebevoller Gastfreundschaft und zeigt ihnen ihre Sehenswürdigkeiten: die historische Altstadt, die Burg, den Trauerplatz und die stimmungsvollen Auen an den Flüssen Donau und Leitha.
Darf ich auch Sie, lieber Besucher, zu uns einladen?